Warum das iPhone für mich alternativlos ist

Die Kasse von Apple brummt, nie hat der Konzern mehr iPhones verkauft. Doch warum ist das so? Warum sind die Leute dazu bereit horrende Preise zu bezahlen und die Einschränkungen im Vergleich zu Android hin zu nehmen. Und das in einem Markt wo es preiswertere und vielseitigere Geräte gibt? Darüber kann man nur spekulieren, ich habe da allerdings eine Theorie. Für viele Menschen werden die Argumente von mir (mitunter) sicher auch ein Grund sein warum das iPhone für sie alternativlos ist.

Sicherheit:

Kein Software Betriebssystem auf mobilen Geräten ist so sicher wie iOS. Das sagen ganz offen sogar die Antiviren Software Hersteller. Der Grund liegt im Aufbau des Systems welches dem Sandbox Prinzip folgt, d. h. Apps dürfen nur über vordefinierte Programmierschnittstellen (API’s) miteinander kommunizieren und müssen ansonsten in ihrem eigenen „Sandkasten“ bleiben. Zudem müssen sie bei Zugriff auf Kamera, Kontakte, Termine, Fotos, Mikrofon und GEO – Position um eine Berechtigung bitten, und das im Gegensatz zu Android erst nach der Installation. Ich habe Whatsapp zum Beispiel keinen Zugriff auf mein Mikrofon gegeben, kann die App aber trotzdem ganz normal nutzen. Somit kann es unter iOS zum Beispiel nicht passieren das Apps im Hintergrund ohne Wissen des Benutzers SMS versenden oder ungefragt die Kontakte auslesen und verschicken. Zudem wird jede App von Apple vor der Veröffentlichung auf Schadcode geprüft und erst dann freigegeben. Durch die (nicht abschaltbare) Hardwareverschlüsslung des Geräts können keine Daten von Dritten wiederhergestellt oder ausgelesen werden. Falls man ein Touch ID fähiges Gerät hat und den Fingerabdruck dort speichert wird dieser auf einem eigens dafür verbauten Sicherheitschip lokal abgelegt (und ist auch für Apple nicht einsehbar). Wer mehr über die Angreifbarkeit von Android und daraus hervorgehenden Sicherheitsrisiken hat dem empfehle ich diesen Artikel.

Apps / Konsistenz:

Nicht nur das Apps für iOS eher (oder sogar exklusiv) veröffentlicht werden sehen sie auch meist hübscher aus und sind funktioneller. Durch die Designrichtlinien die es von Apple schon immer gibt sehen die sie alle gleich aus und bedienen sich auch so. Google hat erst mit Android 5.0 solche Richtlinien eingeführt und das „Kauderwelsch“ wird sich so schnell nicht beseitigen lassen. Am iPhone hat man einfach immer das Gefühl das alles „aus einem Guß“ ist.

Design / Wertigkeit:

Bei diesem Punkt geht es mir mehr ums Hardwaredesign und den daraus entstehenden Wertigkeitseindruck. Hier macht Apple beim Punkt Fertigungstoleranzen und Look & Feel niemand etwas vor. Sicher wenn man sich Geräte wie das HTC One oder das Xperia Z ansieht sind das auch ordentlich verarbeitete Geräte, ganz an den Branchenprimus reichen sie aber einfach nicht heran. Das zu den seiten abgerundete Glas des iPhone 6 fühlt sich einfach nur toll an und bildet mit den angrenzendem Alluminium geradezu eine fließende Fläche. Doch die Konkurrenz schläft nicht und ich rechne damit das das Galaxy S6 hier sicher stark aufholt, vielleicht sogar ebenbürdig wird.

Apple watch:

Ein Punkt ist fürs iPhone ist für mich auch die Apple Watch. Bis jetzt die einzige Smartwatch die mir wirklich gefällt. Zu dem wird Apple hier auch schauen das das App Angebot zu breit wie möglich ist. Ich gehe davon aus das hier erstmals wirklich ein Durchbruch auch zu normalen Usern gelingt.

Touch ID:

Ein weiterer Punkt ist für mich ganz klar der verbaute Fingerabdruck Sensor. Das hat zwei Gründe:  Erstens gibt es bei den Androiden nur bei Huawei einen vergleichbaren wo man den Finger wirklich nur auflegt und nicht verkrampft und fehlerbehaftet darüber streichen muss. Zweitens gibt es beim Punkt Verwendung dafür nur unter iOS API’s die wirklich Systemübergreifend verwendet werden können. D.h. unter Apples Betriebssystem können die Entwickler die Fingerabdruckprüfung in ihre Apps einbauen. So zum Beispiel bei Banking Apps, oder bei meiner meistgenutzten App „Lastpass“ wo ich meinen Passworttresor damit entsperren kann. Das alles natürlich absolut sicher und ohne das die App Entwickler jemals Daten vom wirklichen Abdruck in die Hände bekommen.

Wertstabilität:

Ja Apple Geräte sind teuer, dafür aber auch wertstabil. Vielen Androiden werden schon nach 2 – 3 Monaten am Markt im Preis gesenkt die Wiederverkaufswerte sind entsprechend schlecht. Und so kommt es das man nach 2 Jahren iPhone im Endeffekt genau so viel fürs Gerät gezahlt hat wie für ein Android Flagschiff (wenn man das Gerät nach der Zeit verkauft und entsprechend gepflegt hat).

Benutzererlebnis:

All die oben genannten Punkte zusammengenommen ergeben für mich ein Benutzererlebnis wie es nur Apple schafft. Die explodierenden iPhone Verkäufe und die Gewinnmargen bestätigen das. Viele Freunde von mir sind nach einer Generation Android wieder zurück zum Apfel gekehrt, ich denke ihre Gründe waren eben auch darin begründet. Mein persönlicher Favorit steht momentan zumindest fest.

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Die Suche nach einem guten Email Anbieter

In sachen Email Provider bin ich perfektionistisch, und so hab ich in letzter Zeit sehr viele Anbieter ausprobiert bzw. recherchiert.
Aber zuerst einmal die Anforderungen die ich stelle:

– mehrere GB Speicher
– Guter Spam Filter
– Push Funktion aufs Handy (kein IMAP Idle sondern activesync)
– Datenschutz
– Guter Abgleich mit Desktop Email Programmen
– Kein Zwang die eigene Domain nutzen zu müssen (Privatsphäre)
– Email Aliase

1. Google Mail
Ich war sehr lange „Kunde“ beim Email Dienst der größten Suchmaschine der Welt. Vor allem der große Speicher von 15GB, die guten Filtermöglichkeiten der Emails und die schöne Weboberfläche haben es mir angetan.
Doch Anfang 2013 kam dann der erste Schock: Google stellt für alle kostenlosen Postfächer die Möglichkeit MS activesync (push aufs iPhone) zu nutzen ein. Bei kostenpflichtigen (Google Apps) Accounts steht die Funktionalität auch weiterhin zur Verfügung. Leider kann man nur als Geschäftskunde und mit eigener Domain diesen Service nutzen.
Push wird seitdem nur noch über IMAP Idle realisiert, was das iPhone aber nicht kann weil diese Technik sehr viel Akku verbrät. Des weiteren hat mich schon immer gestört das die Emails alle gescannt und ausgewertet werden, dem stimmt man in den AGB zu.
Auch Aliase (mehrere Email Adressen die alle aufs selbe Postfach zeigen) sind nicht möglich. Der Abgleich der Emails via Imap klappt gut, aber hier macht sich die Label Strategie (es gibt keine Ordner sondern nur Tags für die Emails) negativ bemerkbar: In den Email Programmen sieht das meistens grauenhaft aus.

2. Outlook.com

Microsoft hat seinen freemail Dienst hotmail.com in outlook.com umbenannt, ihm unendlich viel Email Speicher gegeben und das komplette Design im Metro Stil ausgeführt.
Des weiteren bietet MS für mobile Geräte kostenloses exchange active sync an. Auch Email Aliase sind möglich.
Der Spamfilter ist hier meiner Meinung nach etwas zu gut, denn normale emails landen schnell mal im Junk Ordner. Die Nachrichten werden genau wie bei Google vollautomatisiert gescannt und die Daten verwertet. Der größte Nachteil von outlook.com ist allerdings die fehlende IMAP Unterstützung. So kann man Emails nur über pop3 abholen. Dadurch ist die elektronische Post natürlich nie auf dem gleichen Stand wie auf iPad und co. (gelesen/ungelesen usw.). Ich habe eine zeitlang die übersichtliche Weboberfläche genutzt, aber gerade am Mac mit dem genialen Benachrichtigungssystem verwende ich gerne die Mail app von Apple.

3. Telekom Mail & Cloud M

Der Skandal um PRISM hat mich endgültig dazu gebracht meine Emails nur noch auf deutschen Servern mit deutschem Datenschutz zu speichern. Und so habe ich wirklich stundenlang auf verschiedenen Websites und in diversen Foren nach dem besten deutschen Anbieter geschaut. Überraschenderweise hat sich die Telekom als für meine Bedürfnisse perfekt herausgestellt.
Der Service kostet für nicht Telekomkunden 5€/Monat. Dafür bekommt man 15GB Mailspeicher (inkl. Kontakte, Kalender und Erinnerungen) und eine 50GB Onlinefestplatte.
Push auf mobilen Geräten wird via MS exchange active sync realisiert. Die Emails kommen sofort auf allen mobilen Geräten an. Am Mac konnte ich meinen Account via IMAP perfekt einbinden. Alle Ordner werden sauber angezeigt, und die Emails werden auch hier via IMAP Idle gepusht. Hier bimmeln wirklich alle Geräte (fast) zeitgleich wenn eine neue Email ankommt. Sobald dann eine Aktion mit dieser Nachricht gemacht wird, werden die Änderungen in Sekunden auch auf allen anderen Geräten ausgeführt.
Zum Spamfilter kann ich allerdings noch nichts sagen weil ich den Dienst erst seit ein paar Tagen nutze. Aliase werden auch unterstützt, genau so wie automatische Filterregeln.
Der Datenschutz ist durch den deutschen Serverstandort natürlich bestens erfüllt. Hier fühle ich mich aufgehoben, und der Dienst ist wirklich perfekt in meine Mailprogramme eingebunden.
Einziger Wermutstropfen: Die Weboberfläche sieht sehr unaufgeräumt und veraltet aus. Zudem wird Flash benötigt um diese überhaupt starten zu können.

Bei GMX und web.de hab ich mich übrigens bewusst nicht registriert weil die keinen push via exchange anbieten, mit Newslettern nerven und die Daten laut AGB auch an dritte weiterverkaufen.

Jetzt seid ihr dran: Welchen Email Provider nutzt ihr, und warum?

iOS6 – Von Google losgerissen

Apple wird sich mit iOS6 komplett von Google trennen. Trennen? – wie waren sie denn überhaupt mit Google verbunden?

Nun zum einen wäre da die Google Maps app, deren Karten die Entwickler per API auch in ihren eigenen Apps verwenden konnten. Zum anderen die YouTube App. Erstere wird von Apple durch eigenes Kartenmaterial ersetzt. Das aber leider nicht

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Warum ich Apple auch weiterhin treu bleibe

In diesem Blogeintrag möchte ich erklären, wieso ich Apple auch weiterhin treu bleiben werden, trotz immer stärker werdender Konkurrenz aus dem Android Lager.
Ja manche bezeichnen das Galaxy S3 als weit überlegen gegebenüber dem iPhone. Warum ich das nicht so sehe? Nun lest einfach weiter.

1. Qualität der Apps

Der Hauptgrund liegt für mich wirklich bei der Qualität der Apps an sich. Man merkt einfach das Entwickler für Apple Software Detailverliebte sind. Das ganze GUI der Apps ist hübsch, und nutzt meistens auch die Features der jeweiligen iOS Version aus. Stellt Apple beispielsweise eine neue Softwareversion vor, sind die Entwickler bemüht direkt Gebrauch von dessen neue Möglichkeiten zu machen. Diesen Artikel schreibe ich Beispielsweise mit der App iA Writer. Er sycronsiert sich vollautomatisch mit der iCloud, und ich kann mit allen meinen Apple Geräten dort weiterschreiben wo ich damit aufgehört habe.
Ein weiterer Grund ist für mich Weiterlesen

Goodbye iCloud mail – welcome back google mail

Was hab ich mich gefreut als endlich die iCloud gestartet ist. Alles perfekt, alles apple dachte ich mir. Das trifft auch weitestgehend zu, bis auf den email Dienst. Wegen diverser Schwierigkeiten nutze ich nun wieder meine Google Mail Adresse als Hauptkonto.

Als kleine Erklärung was mich an Apples mail Dienst stört: Weiterlesen