Wie Android aufgeholt hat und das Galaxy S7 Edge die Sache perfektioniert

Lange Zeit waren für mich Android Handys tabu, über die Gründe hab ich hier gebloggt.

Über die Jahre hat das System jedoch in Sachen Sicherheit und Bequemlichkeit aufgeholt. Den Anfang machte Android 5 das ein neues einheitliches Design einführte. Etwas das mich schon lange am Google Betriebssystem störte. Dann kamen noch eine Systemübergreifende Fingerabdruck Unterstützung hinzu die jüngst sogar 1Password in deren App eingebaut hat. Die individuell zu vergebenden Berechtigungen für Apps machten die ganze Sachen dann rund für mich.

Lange Zeit gab es trotz des mittlerweile ebenbürdigen Betriebssystems kein Handy für mich. Entweder war die Kamera zu schlecht, das Design gefiel mir nicht bzw. hat billig ausgesehen oder die Software war zu hässlich. Die letzten beiden Punkte haben damals das Galaxy S6 Edge für mich  disqualifiziert. Es fehlte einfach der letzte Schliff. Das Telefon ist schlecht in der Hand gelegen, Touchwiz war an manchen Stellen immer noch grässlich vom Design her (was sollen denn diese Giftgrünen Buttons?), die Kamera zwar gut aber nicht schön ins Design eingebracht usw. Kleinigkeiten die mich aber nicht so viel Geld dafür ausgeben lassen.

Nun steht der Nachfolger vor der Tür, und er macht vieles richtig. Vielleicht sogar mehr als Apple. In jüngster Vergangenheit kämpft mein iPhone 6+ mit Abstürzen, schlechter Performance, eine Kamera die sich nicht aktivieren lässt und vielen anderen Kleinigkeiten mehr. Zudem erhöht Apple ständig die Preise und bietet weniger Service. So werden iPhones nicht mehr direkt ausgetauscht sondern repariert und Apple Care für 50€ ist Geschichte (es gibt nur noch die wesentlich teurere AppleCare+ Option).

Aber zurück zum Galaxy S7 Edge. Ich will einmal erläutern wieso ich zur Zeit wirklich mit dem Gedanken Spiele das Apple Universum zumindest ein Stück weit zu verlassen.

Das Design: Weiterlesen

Bei welchen Diensten habe ich ein Premium Abo?

Im Internet gibt es immer weniger umsonst. Nicht zuletzt die Werbeblocker haben schuld daran. Doch eine Reihe von Diensten sind es mir durchaus wert dafür zu bezahlen. Im folgenden gebe ich euch eine kleine Übersicht für was ich monatlich etwas abdrücke und wieso.

Spotify: Der Musikstreamingdienst hat wirklich nachhaltig die Art meines Musikkonsums beeinflusst. Endlich sind die Zeiten vorbei wo man überlegt welches Lied es wert ist gekauft zu werden. Stattdessen konsumiert man einfach nur. Vor allem das Entdecken von neuen Liedern macht wahnsinnig Spaß. Spotify sehe ich gerade wegen der breiten Nutzerbasis und den damit verbundenen öffentlichen Playlists als derzeit absolut alternativlos. Kosten: 20€/Monat für ein Familienabo mit 3 Hörern

Feedbin: Nach der Schließung von GoogleReader musste ein vernünftiger Ersatz für mich her um meine heißbeliebten RSS – Feeds zu lesen und alles schön Synchron zwischen den Geräten zu haben. Als App nutze ich Reeder, der arbeitet anstandslos mit dem Feedbin Dienst zusammen. Wieso ich entgegen der meisten Leute kein Feedly nutze? Weil es mir nicht gefällt. Kosten: 3$/Monat

Mailbox.org: Für mich der momentan alternativloseste Email Provider für Privatpersonen. Warum? Hab ich bereits in diesem Artikel erklärt. Kosten: 2,50€/Monat für den Tarif Mail XL (der als günstigster Tarif Exchange active sync enthält)

Evernote: Ich nutze Evernote im Premium Abo weil ich die Offline Verfügbarkeit und das Durchsuchen von PDF Dateien nicht mehr missen will. Dadurch das ich ein sehr strukturierter Mensch bin und alle Informationen in irgendeiner Relation sammle häuft sich bei mir eine Menge an Artikeln, Gedanken und Links an. Wenn ihr wissen wollt wie ich mich genau mit Evernote organisiere und warum OneNote von Microsoft für mich keine gute Alternative ist lasst es mich wissen. Ich werde dazu dann gerne einen Artikel schreiben. Kosten: 49,99€/Jahr

PS+: Da ich leidenschaftlicher Videospieler bin ist in meinem Haushalt natürlich auch eine PS4. Um dort den Multiplayer Modus nutzen zu können ist ein Playstation+ Abo absolut notwendig. Kosten: ca. 40€/Jahr

Einen Cloudspeicher bezahle ich derzeit übrigens nicht. Ich besitze eine Synology und habe deswegen wohl keinen Bedarf. Ab und an nutze ich Dropbox.com  um Freunden ein paar Fotos zukommen zu lassen. Wären andere Speichergrößen als 1TB für 10€/Monat möglich hätte ich hier sicherlich schon zugeschlagen um bestimmte Daten der Synology online sicher zu können. Die mobilen Apps sind auch sehr gut und arbeiten mit den meisten 3. Anbieterapps zusammen.

Jetzt seid ihr dran: Bezahlt ihr für Dienste im Internet?

Die suche nach einem Email Anbieter – Teil 2

Alle Jahre wieder – naja nicht ganz, aber ich habe mich schon einmal mit der Suche nach einem geeigneten Email Anbieter gemacht. Damals habe ich mich für T-online entschieden. Leider ist der Spam Filter dort ganz und gar nicht gut, weshalb ich nie wirklich zufrieden war. Also das ganze jetzt noch einmal, die Wünsche von mir haben sich nicht geändert seit der ersten Suche:

– mehrere GB Speicher
– Guter Spam Filter
– Push Funktion aufs Handy (kein IMAP Idle sondern activesync)
– Datenschutz
– Guter Abgleich mit Desktop Email Programmen
– Kein Zwang die eigene Domain nutzen zu müssen (Privatsphäre)
– Email Aliase

Diesmal werde ich den Beitrag etwas anders aufbauen, anstatt auf die einzelnen Vor- und Nachteile der anderen Provider einzugehen werde ich nur kurz anschneiden warum ich nun bei mailbox.org gelandet bin.

Eigentlich ist das ganze schnell erklärt:

Er erfüllt meine Wünsche oben und darüber hinaus noch einige mehr. Im Tarif Mail XL (Kostenpunkt 2,50€/Monat) bekommt man folgende Leistungen:

Mail-Aliase 25
Mail-Speicherplatz 5GB
Office-Speicherplatz 100MB
Familienaccounts
ActiveSync

Verwendung von eigenen Domains möglich (aber nicht erzwungen)

Das ganze geht jedoch auch für 1€/Monat, dann muss man jedoch auf das von mir gewünschte ActiveSync verzichten und die anderen Leistungen sind natürlich auch nach unten skaliert.

Der Anbieter selber ist kein Unbekannter, dahinter verbirgt sich der im Netz hoch angesehen Heinlein Konzern. Die sind schon sehr lange im Geschäft und verstehen wirklich etwas davon.

Ich bin happy, und fühle mich als sei ich endlich angekommen nach einer langen Reise zum (für mich) richtigen Email Provider.

Jetzt seid ihr dran: Welchen Email Provider nutzt ihr? Was ist euch wichtig?

Wie ich meine Informationen organisiere

Keiner von uns könnte ohne sie leben: Informationen. In der heutigen Zeit bekommt man sie immer schneller, immer mehr davon und aus verschiedensten Kanälen. Doch wie organisiert man sie am besten? Wie schafft man es so effizient wie möglich zu sein und trotzdem alles wieder zu finden? Zumindest für die Sachen die man online findet will ich hier beschreiben wie ich das ganze mache.

Meine täglichen Informationen beziehe ich hauptsächlich auf den immer gleichen Websites über RSS Feeds. Was das ist und wie es funktioniert habe ich bereits in einem Artikel erklärt. Wenn ich Artikel nicht direkt lese dann „star“ ich diese und hol das bei Bedarf später nach. Zumindest bei relativ unspektakulären die mir wenig Informationsgehalt für die Zukunft bieten. Stoße ich jedoch auf einen gut geschriebenen Beitrag der mich höchstwahrscheinlich länger begleitet dann lege ich diesen in meinen Evernote Account mit dem gut gemachten Webclipper ab. Wenn das Original vom Server gelöscht wird habe ich ihn dann trotzdem noch in meiner privaten Sammlung.

Wenn ich beim Surfen im Internet zufällig über einen interessanten Artikel stoße so speichere ich diesen in meinem Pocket Account. Das ist quasi eine private Linksammlung die man auch mit Schlagwörtern versehen kann. Nur mit Artikelen die mir wirklich wichtig sind und die ich öfter oder im Bezug zu etwas (Beispiel Haus bauen) benötige speichere ich diese direkt in Evernote. Der Vorteil von Pocket besteht nämlich darin das man die Überschriften der einzelnen „Clips“ sehr schnell überfliegen und bewerten kann. Nach dem lesen sind sie zudem mit einem „Klick“ ins Archiv verschoben.

Wenn mir selber irgendwelche Ideen kommen, oder ich Informationen auf Papier vor mir haben speichere ich diese direkt in Evernote (es können auch Handschriftliche Notizen per Bilderkennung gefunden werden). Entweder in einfachen Checklisten (Beispiel: Kofferpackliste für Dienstreisen) oder direkt in extra dafür eingerichteten Notizbüchern.

Workflow

Ich hoffe ich konnte euch ein wenig näher bringen wie ich privat meine Informationen organisiere. Welche Strategie verfolgt ihr da?

Warum das iPhone für mich alternativlos ist

Die Kasse von Apple brummt, nie hat der Konzern mehr iPhones verkauft. Doch warum ist das so? Warum sind die Leute dazu bereit horrende Preise zu bezahlen und die Einschränkungen im Vergleich zu Android hin zu nehmen. Und das in einem Markt wo es preiswertere und vielseitigere Geräte gibt? Darüber kann man nur spekulieren, ich habe da allerdings eine Theorie. Für viele Menschen werden die Argumente von mir (mitunter) sicher auch ein Grund sein warum das iPhone für sie alternativlos ist.

Sicherheit:

Kein Software Betriebssystem auf mobilen Geräten ist so sicher wie iOS. Das sagen ganz offen sogar die Antiviren Software Hersteller. Der Grund liegt im Aufbau des Systems welches dem Sandbox Prinzip folgt, d. h. Apps dürfen nur über vordefinierte Programmierschnittstellen (API’s) miteinander kommunizieren und müssen ansonsten in ihrem eigenen „Sandkasten“ bleiben. Zudem müssen sie bei Zugriff auf Kamera, Kontakte, Termine, Fotos, Mikrofon und GEO – Position um eine Berechtigung bitten, und das im Gegensatz zu Android erst nach der Installation. Ich habe Whatsapp zum Beispiel keinen Zugriff auf mein Mikrofon gegeben, kann die App aber trotzdem ganz normal nutzen. Somit kann es unter iOS zum Beispiel nicht passieren das Apps im Hintergrund ohne Wissen des Benutzers SMS versenden oder ungefragt die Kontakte auslesen und verschicken. Zudem wird jede App von Apple vor der Veröffentlichung auf Schadcode geprüft und erst dann freigegeben. Durch die (nicht abschaltbare) Hardwareverschlüsslung des Geräts können keine Daten von Dritten wiederhergestellt oder ausgelesen werden. Falls man ein Touch ID fähiges Gerät hat und den Fingerabdruck dort speichert wird dieser auf einem eigens dafür verbauten Sicherheitschip lokal abgelegt (und ist auch für Apple nicht einsehbar). Wer mehr über die Angreifbarkeit von Android und daraus hervorgehenden Sicherheitsrisiken hat dem empfehle ich diesen Artikel.

Apps / Konsistenz:

Nicht nur das Apps für iOS eher (oder sogar exklusiv) veröffentlicht werden sehen sie auch meist hübscher aus und sind funktioneller. Durch die Designrichtlinien die es von Apple schon immer gibt sehen die sie alle gleich aus und bedienen sich auch so. Google hat erst mit Android 5.0 solche Richtlinien eingeführt und das „Kauderwelsch“ wird sich so schnell nicht beseitigen lassen. Am iPhone hat man einfach immer das Gefühl das alles „aus einem Guß“ ist.

Design / Wertigkeit:

Bei diesem Punkt geht es mir mehr ums Hardwaredesign und den daraus entstehenden Wertigkeitseindruck. Hier macht Apple beim Punkt Fertigungstoleranzen und Look & Feel niemand etwas vor. Sicher wenn man sich Geräte wie das HTC One oder das Xperia Z ansieht sind das auch ordentlich verarbeitete Geräte, ganz an den Branchenprimus reichen sie aber einfach nicht heran. Das zu den seiten abgerundete Glas des iPhone 6 fühlt sich einfach nur toll an und bildet mit den angrenzendem Alluminium geradezu eine fließende Fläche. Doch die Konkurrenz schläft nicht und ich rechne damit das das Galaxy S6 hier sicher stark aufholt, vielleicht sogar ebenbürdig wird.

Apple watch:

Ein Punkt ist fürs iPhone ist für mich auch die Apple Watch. Bis jetzt die einzige Smartwatch die mir wirklich gefällt. Zu dem wird Apple hier auch schauen das das App Angebot zu breit wie möglich ist. Ich gehe davon aus das hier erstmals wirklich ein Durchbruch auch zu normalen Usern gelingt.

Touch ID:

Ein weiterer Punkt ist für mich ganz klar der verbaute Fingerabdruck Sensor. Das hat zwei Gründe:  Erstens gibt es bei den Androiden nur bei Huawei einen vergleichbaren wo man den Finger wirklich nur auflegt und nicht verkrampft und fehlerbehaftet darüber streichen muss. Zweitens gibt es beim Punkt Verwendung dafür nur unter iOS API’s die wirklich Systemübergreifend verwendet werden können. D.h. unter Apples Betriebssystem können die Entwickler die Fingerabdruckprüfung in ihre Apps einbauen. So zum Beispiel bei Banking Apps, oder bei meiner meistgenutzten App „Lastpass“ wo ich meinen Passworttresor damit entsperren kann. Das alles natürlich absolut sicher und ohne das die App Entwickler jemals Daten vom wirklichen Abdruck in die Hände bekommen.

Wertstabilität:

Ja Apple Geräte sind teuer, dafür aber auch wertstabil. Vielen Androiden werden schon nach 2 – 3 Monaten am Markt im Preis gesenkt die Wiederverkaufswerte sind entsprechend schlecht. Und so kommt es das man nach 2 Jahren iPhone im Endeffekt genau so viel fürs Gerät gezahlt hat wie für ein Android Flagschiff (wenn man das Gerät nach der Zeit verkauft und entsprechend gepflegt hat).

Benutzererlebnis:

All die oben genannten Punkte zusammengenommen ergeben für mich ein Benutzererlebnis wie es nur Apple schafft. Die explodierenden iPhone Verkäufe und die Gewinnmargen bestätigen das. Viele Freunde von mir sind nach einer Generation Android wieder zurück zum Apfel gekehrt, ich denke ihre Gründe waren eben auch darin begründet. Mein persönlicher Favorit steht momentan zumindest fest.

Warum ich Apple auch weiterhin treu bleibe

In diesem Blogeintrag möchte ich erklären, wieso ich Apple auch weiterhin treu bleiben werden, trotz immer stärker werdender Konkurrenz aus dem Android Lager.
Ja manche bezeichnen das Galaxy S3 als weit überlegen gegebenüber dem iPhone. Warum ich das nicht so sehe? Nun lest einfach weiter.

1. Qualität der Apps

Der Hauptgrund liegt für mich wirklich bei der Qualität der Apps an sich. Man merkt einfach das Entwickler für Apple Software Detailverliebte sind. Das ganze GUI der Apps ist hübsch, und nutzt meistens auch die Features der jeweiligen iOS Version aus. Stellt Apple beispielsweise eine neue Softwareversion vor, sind die Entwickler bemüht direkt Gebrauch von dessen neue Möglichkeiten zu machen. Diesen Artikel schreibe ich Beispielsweise mit der App iA Writer. Er sycronsiert sich vollautomatisch mit der iCloud, und ich kann mit allen meinen Apple Geräten dort weiterschreiben wo ich damit aufgehört habe.
Ein weiterer Grund ist für mich Weiterlesen

Facebook sicher nutzen

Zugegeben der Titel ist etwas verwirrend, richtig sicher ist im Internet nämlich nichts, aber mit ein paar Tipps kann man sich zumindest vor unangenehmen Überraschungen schützen.

Ich habe meinen Blogeintrag in 3 Bereiche geteilt, im ersten befasse ich mich mit grundsätzlichen Verhaltensregeln, im zweiten nehmen wir Privatsphäre Einstellungen vor, und im dritten gebe ich allgemeine Tipps im Umgang mit Freunden.

1. Grundsätzliche Verhaltensregeln

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